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Thailand Urlaub

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Die Keramiken von Ban Chiang sind 5.800 Jahre alt

Weltberühmt ist das Dorf Ban Chiang, weil hier sensationelle archäologische Funde entdeckt wurden. Die Entdeckungen gelten als die bedeutendsten prähistorischen Siedlungsstätten, die jemals in Asien gefunden worden sind. Jeder Thailandreisende, der sich für die Geschichte des Landes interessiert, wird in seinem Urlaub einen Abstecher nach Ban Chiang, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, miteinplanen. Das Alter der Tonscherben, die dort ausgegraben wurden, wird mit 5.800 Jahren angegeben. Eine archäologische Sensation war es, dass man neben den Keramikteilchen auch Werkzeuge aus Bronze gefunden hat. Vorher hatten die Wissenschaftler vermutet, dass die ersten bronzenen Gegenstände in Mesopotamien produziert worden waren.

Kultur und Landschaft bilden in Thailand eine harmonische Einheit

Die Ruinenstadt Phimai ist das größte und besterhaltene Zeugnis der Kunst der Khmer in Thailand. Das Heiligtum entstand etwa zur selben Zeit wie die Tempelanlagen von Angkor Wat in Kambodscha. Die Umgebung von Phimai war schon in der Jungsteinzeit besiedelt, wie Funde von Schmuck und Keramiken belegen. Ein Urlaub in Thailand kann zu einem grandiosen Wechselspiel zwischen kulturellem Erbe und Landschaftswundern komponiert werden. Ein beliebtes Urlaubsziel für Naturliebhaber ist der Nationalpark Khao-Yai, mit seiner üppig grünen Dschungellandschaft, tosenden Wasserfällen und malerischen Seen. Ein Teil des Naturschutzgebiets, die Bergkette Dong-Phayayen, wurde im Jahr 2005 wegen seiner seltenen Tieren, die hier ihre Heimat haben, zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt. Im Nationalpark leben unter anderem die vom Aussterben bedrohten Nashornvögel, Tiger, Leoparden und Gibbons.

Die Königsstadt Lopburi hat eine große und ruhmreiche Vergangenheit

Wer seinen Urlaub in Thailand verbringt, sollte auch die ruhmreiche Königsstadt Lopburi gesehen haben. Die schönste Tempelruine Lopburis ist der Wat Phra Prang Sam Yot. Die absolute Touristenattraktion der Stadt ist aber der Königspalast Phra Narai Ratcha Niwet. Der Palastbezirk gliedert sich in einzelne Höfe: der sehenswerteste von ihnen die rechteckige Anlage des inneren Hofes, der von monumentalen Mauern umgeben ist, deren prächtige Tore von Zinnen geschmückt sind. Im zweiten Hof steht der Chanthara-Phisan-Pavillon, in dem heute das Somdet Phra Narai National Museum untergebracht ist. Im Pavillon, dessen Wände einst mit Spiegeln verkleidet war, ist ein prachtvoll verzierter Thron ausgestellt.

Ayutthaya war über 400 Jahre die Hauptstadt des Königreichs Siam

Zum Pflichtprogramm eines Urlaubs in Thailand gehört der Besuch der riesigen Ruinenstätte Ayutthaya. Bis zu ihrer Vernichtung durch die Birmanen wurde sie als eine der schönste Städte der Welt verehrt. Heute ist Ayutthaya eines der eindrucksvollsten Zeugnisse der ruhmreichen Geschichte des gesamten asiatischen Kontinents. Über vierhundert Jahre war Ayutthaya die Hauptstadt des Königreichs Siam. Allein im Zentrum des alten Ayutthaya gab es drei Paläste der Könige, 375 Tempel, 29 Befestigungsanlagen und 94 Stadttore. Mindestens einen halben Tag dauert ein Rundgang, der nur zu zehn Tempeln, zwei Museen und zwei Palästen führt. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt auch das Nationalmuseum Chao-Sam-Phraya. Hier erwarten den Besucher mit Edelsteinen verzierter Goldschmuck, Votivtafeln, Lackarbeiten, Holzschnitzerei, Keramiken, Terrakottagegenstände sowie Skulpturen aus Bronze und Stein.